"Volle Kanne" Adenau
Heute stand der Gegenbesuch bei den Jungs von
“Volle Kanne” Adenau auf dem Programm. Um 9 Uhr traffen wir uns bei
Udo vor dem Laden. Die Bike wurden in den Lieferwagen geladen und
zu siebt begaben wir uns auf die Reise nach Adenau. Pünktlich
trafen wir dort ein. Kurze Zeit später erschienen unsere Guides.
Schnell noch ein Startfoto gemacht und los ging es in Richtung
Friedhof den Kirchberg hinauf. Nach einem kurzen Anstieg ging es
dann über wunderbare Singletrails wieder hinunter nach Adenau. Von
dort aus fuhren wir auf einer leicht geänderten Route wieder den
Kirchberg hinauf und “Am Schwallenberg” vorbei. Auf der “Breiten
Heide” trennten sich kurz unsere Wege. Die schnellen Asse fuhren
eine etwas längere Strecke. Für die anderen stand nun der Aufstieg
zum Müller-Kreuz auf dem Programm. Herrlich Anstengend dort hinauf.
Unterschied vom Ausgangspunkt in Adenau etwa 300 hm.
Eine kurze Verschnaufpause und ein Foto und
schon fuhren wir weiter Richtun “Kaltenborner Wald”. Unser nächstes
Ziel war die “Hohe Acht”, die höchste Erhebung in der Region. Kurz
vorher stieß die schnelle Gruppe wieder zu uns und der letzte
Anstieg wurde gemeinsam in Angriff genommen. Unterhalb des
“Kaiser-Wilhelm-Turmes” ließen wir die Räder zurück und ein kleiner
Trupp eroberte den Turm. Nur Uli brauchte wieder eine Extrawurst,
der war zu faul zum Gehen und fuhr hinauf. Auf dem Turm erwartete
uns eine wunderschöne Aussicht. Leider war es etwas diesig und die
Fernsicht deshalb etwas eingeschränkt. Nach kurzem Aufenthalt ging
es zurück zum Rastplatz. Schon oben sagte Uli, er wolle die Stufen
hinunterfahren. Gesagt getan (Siehe Video). Selbst die anwesenden
Touristen applaudierten nach der Showeinlage und unser Uli bedankte
sich artig. Nachdem wir zweimal die Eifel-Ardennen-Strasse
überquert hatten, erreichten wir das “Brünnchen”. Hier standen oder
stehen immer viele Schaulustige, die dem Treiben der Privatfahrer
auf der Nordschleife zuschauen. Unsere Route führte uns nun über
“Schwalbenschwanz” und “Döttinger Höhe” vorbei nach Mauspath.Von
hier aus lag die “Nürburg” schon in greifbarer Nähe. Bei der
Umrundung der alten Burg kamen wir an der alten Skisprunganlage
vorbei. Hier wurde kurz gefachsimpelt, ob man sich das wirklicklich
antuen sollte und dort hinunter zu springen. Über den “Hochweg”
ging´s dann wieder zur Nordschleife. Bei einer tollen
Landschaftsaussicht mit der “Nürburg” im Hintergrund wurde wieder
ein Foto gemacht. Hier merkten wir, das jemand aus unserer Gruppe
fehlte.
Schnell wurde Markus von “Volle Kanne”
zurückgeschickt, um nach dem verlorengegangenen Mitfahrer zu
suchen. Michael versuchte unterdessen Werner über Handy zu
erreichen. Leider war nur die Mailbox dran. Es wurde sich geeinigt,
weiter zu fahren. Ein paar Sekunden später klingelte Michaels
Handy, der am Ende der Gruppe war. Also anhalten, Rucksack runter
und Telefon raus. Es war Werner der sich meldete. Es wurde
vereinbart, das sich Michael gleich wieder melden sollte, nachdem
er die anderen wieder eingeholt hatte. Um keine unnötige Zeit zu
verlieren wurde der Rucksack nur über eine Schulter gelegt. Kann
man ja während der Fahrt weiter anziehen. Und nun mit Tempo
hinterher. Der Untergrund ließ es aber nicht zu, eine Hand vom
Lenker zu nehmen und so nahm das Unheil seinen Lauf. Langsam
rutschte der Rucksack von der Schulter, um nach einem Schlagloch
letztendlich kurz vor der linken Hand lzu landen. Nun verfingen
sich die herunterbaumelnden Riemen im Rad und es folgte ein
“wunderbarer” Abflug am “Schwedenkreuz”. Die Landung erfolgte in
einer riesigen Pütze, die am rechten Wegesrand war. Wow, war das
ein Aufschlag. Völlig durchnässt und mit Schlamm bedeckt, wurde
erst einmal ein Fazit gezogen. Soweit schien noch alles ganz zu
sein. Ein paar Schrammen am linken Bein. Was auf den ersten Blick
jedoch nicht so gut aussah, war der linke Unterarm. Voll Schlamm
und eine tiefe Fleischwunde hatte der Aufprall hinterlassen.
Unterdessen waren hilfreiche Zuschauer und Markus eingetroffen. Der
telefonierte kurz mit den anderen. Es wurde ein paar mal tief
durchgeatmet und dann nach dem Rad geschaut. War ja noch alles
ganz. (Eines habe ich nun gelernt: Ich werde nie mehr losfahren,
ohne den Rucksack richtig auf den Buckel zu schnallen und sei es
noch so eilig!!!)
Wenig später trafen Markus und Michael bei den
anderen ein, die einige hundert Meter weiter auf uns gewartet
hatte. Bis zum Ziel nach Adenau war es nun nicht mehr weit. In
Adenau angekommen wurden die Bikes vor dem Stammlokal von “Volle
Kanne” abgestellt und es ging zum gemütlichen Teil über. Michael
machte sich unterdessen im nebenanliegenden Rad-Shop Breuer etwas
sauber, um wieder in der Öffentlichkeit aufzutreten zu können. Bei
Weizenbier, Cola und einige bestellten Pizza, wurde über die
erlebte Tour gefachsimpelt.
Fazit: Für alle Dauner die mit waren, war es eine herrliche Tour.
Hervorragend geführt und es macht Spass mit den Jungs von “Volle
Kanne” durch ihre Heimat zu biken. Wir werden uns sicherlich noch
öfters zum Fahren treffen. Nochmals Danke für die schöne Tour.