De Morrefretters
Bereits zum zweiten mal verbrachten die
Mountainbikefreunde "
De Morrefretters" aus Evergem-Belzele
(Ost-Flandern/Belgien) ihr Wochenende hier in Daun. Residiert wurde
im DORINT-Hotel in Daun-Gemünden. Von dort aus unternahmen auch die
mitgereisten Frauen und Kinder ihre Tagesausflüge.
Am Samstag, 01.04. um 10 Uhr ging´s am DORINT-Hotel los, 6
"Morrefretters" (zu Deutsch: Matschfresser), Uli und Michael. Die
Anfahrt bis zum "Hunert" erfolgte über die den Kurpark und die
Hauptstrasse. Von dort über den "Asseberg" nach Waldkönigen, wo die
erste Bergwertung auf uns wartete, der "Ernstberg". Ziel waren die
Höhlen auf der mit 699 Meter höchsten Erhebung in unserem Kreis.
Nun erwartete uns der einfachste Teil der Strecke: Kirchweiler,
Berlingen, Pelm. Dort angekommen folgten wir kurz dem
"Kyll-Radweg", ehe es durch den Wald hinauf zur "Kasselburg" ging.
Nach einer kurzen Rast war das Endziel, die "Gerolsteiner
Dolomiten" nicht mehr weit. Bei den unzähligen Pfaden war auch für
Technikfreaks etwas dabei. Einfach herrlich, diese
Singletrails.
Nachdem man den herrlich Ausblick über die Gerolstein und die
Landschaft genossen hatte, folgte noch ein Abstecher zur
"Buchenhöhle" und von hier aus ging es runter in die Brunnenstadt.
Nach kurzer Stadtdurchfahrt folgte der Einstieg an der
Jugendherberge in Richtung Neroth. Vorbei an der "Königsfichte"
(eine ca. 45m Hohe und ca. 200 Jahre alte Fichte) erreichten wir
schließlich das "Schwarze Kreuz" auf der Verbindungsstrasse von
Neroth nach Kirchweiler. Durch dichte Wälder erreichten wir
schließlich den letzten Aussichtspunkt, die "Freudenkoppe" am
Nerother Kopf. Es folgte die Abfahrt hinunter nach Neunkirchen und
über Pützborn ging´s zurück zum Ausgangspunkt.
Länge: ca. 66 km und 1400 hm
Für Sonntag war eine Tour zum "Nürburgring"
geplant. Hinzugekommen waren noch Steven, ein weiterer
"Matschfresser", sowie Mathias von den "Vulkanbikern". Bereits kurz
nach dem Start der erste Zwischenstopp. Yves hatte Probleme mit dem
hinteren Ritzel, daß aber von Mathias schnell behoben wurde. Über
die "Alte Darscheider Strasse" und das "Afelskreuz" erreichten wir
Kelberg. Von hier aus ging es durch die Wälder hinauf zum Start und
Ziel des Nürburgrings. Los ging es also rund um den Nürburgring.
"Hatzenbach", "Schwedenkreuz", "Adenauer Forst", dies waren die
ersten Streckenabschnitte, die es zu bewältigen gab. Immer wieder
rasten PS-Boliden an uns vorbei. Uli´s Route bis nach Breidscheid
hatte es in sich. Herrliche Singletrails durch den Wald, rasante
Abfahrten auf felsigem Untergrund und jede Menge MATSCH. Die
Treppen in Breidscheid nutzen einige Fotografen und Hobbyfilmer
dazu, Aufnahmen von Uli zu machen, der diese in halsbrecherichem
Tempo hinunter fuhr. Hier wurden kurz die Getränkevorräte
aufgefüllt, ehe es übers "Bergwerk" und das "Kesselchen" hinauf zur
alten "Steilstrecke" ging. Natürliche 27% Steigung langen nun bis
zur "Hohen Acht" vor uns. Oben angekommen wurde erst einmal eine
kleine Pause eingelegt. Die weitere Strecke über "Brünnchen,
"Pflanzgarten" und "Schwalbenschwanz" hatte es wieder in sich. Jede
Menge fantastische Trails, aber auch Matsch bis zum Abwinken. Zu
Fuß wäre man hier nur einfach stecken geblieben. An der "Döttinger
Höhe" vorbei erreichten wir wieder Start und Ziel. Zurück ging es
wieder die selbe Strecke wie hin und nach über 72 km und über 1400
hm erreichten wir wieder Daun.
Total "verschlammt" genehmigten wir uns noch ein Weizenbier am
Stand des MSC Daun. (Frühlingsfest in Daun)
Ein ganz besonderer Dank gilt noch den Jungs aus Belgien. Ihr
seid ein SUPERTEAM. (Gert, Jean-Pierre "JP", Ludo, Michel,
Matthias, Steven und "SuperLegs" Yves)