MTB-Vulkaneifel
TV Mützenich
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TV Mützenich in der Vulkaneifel

Vom 4.-6.September weilte die Radsportabteilung des TV Mützenich hier in der Vulkaneifel. Aufgeteilt in zwei Gruppen, eine die breite Wald- und Feldwege bevorzugt, dafür aber etwas schneller unterwegs ist und eine MTB-Gruppe.
Am Samstagmorgen um 9:30 Uhr startete der MTB-Trupp zu seiner Tagestour (Die zweite Gruppe fuhr mit GPS-Gerät). Locker ging es erstmal in Richtung "Gemündener Maar" mit einer anschließenden Umrundung. Beim Maarcafe fand dann das Tagesbriefing mit Blick auf den Kratersee statt. Es folgte die Fahrt hinunter nach Weiersbach, wo dann der Anstieg nach Üdersdorf folgte. Auf den Spuren des "VulkanBike", diesesmal aber in Gegenrichtung, war der Drees in Niederstadtfeld das Ziel. Hier probierte und füllte man seine Wasserflaschen mit der kohlensäurehaltigen Quelle wieder auf. Einfach erfrischend, direkt aus den tiefen des Urgesteins. Weiter ging die Tour nach Wallenborn zum Kaltwassergeysir, dem "Brubbel". Hier beobachte man gespannt den Ausbruch, der ca. alle 30 Min. statt findet.
Nachdem man anschließend eine etwas längere Abfahrt hatte, folgte nun der Anstieb über "Sauerseifen" hinauf zum Meerfelder "Landesblick". Hier hat man eine herrlich Blick über die Landschaft und auf das "Meerfelder Maar". Der Blick ging auch zum gegenüberliegenden "Mosenberg" mit dem "Windsbornkrater", unserem nächsten Ziel. Dieses ist der einzige echte Bergkratersee nördlich der Alpen (Letzte Aktivität vor ca. 10.000 Jahren).
Da es langsam Zeit zum Mittagessen wurde, steuerte man die "Heidsmühle" bei Manderscheid an. Der Zeitpunkt schien perfekt gewählt worden zu sein, da während des Essens heftige Hagel- und Regenschauern von oben herab kamen.
Nach der Stärkung genoß man die Fahrt zur "Wolfsschlucht", ein kleiner Wasserfall der "Kleinen Kyll". Nun folgte ein technischer Abschnitt hinauf nach Manderscheid. Nach Überquerung der Lieserbrücke folgte man dem "Urpferdpfad" nach Eckfeld. Das "Holzmaar" ließ man links liegen und folgte dem "Sammetbach", um nach einem kleinen Anstieg und der folgenden Abfahrt die "Strohner Schweiz" zu erreichen. Über den schönen Trail folgte die Anfahrt zur "Strohner Lavabombe".
Da die Zeit nun etwas knapp wurde, wurde der "Maare-Mosel-Radweg" zum erreichen des "Schalkenmehrener Maar" genutzt. Nach der Umrundung und des querens des Maarsattels lag nun das "Weinfelder Maar" vor uns. Nun hieß es nochmals kräftig kurbeln, den der "Dronketurm" lag in Sichtweite vor uns. Jetzt noch den schönen Trail hinab zum "Gemündener Maar" und zurück zur Jugendherberge, dem Ausgangspunkt.